Varanasi Tag 4

Wau, das tat gut! Eine Stunde Massage von dem kleinen Inder, Herrn Ashok, am Morgen. Es ging mir blendend. Dieter wollte lieber abends. Nach dem Frühstück sind wir noch einmal die Ghats runtergelaufen, über das Dashaswamedh Ghat hinaus, weiter den Ganges abwärts.


Am Manikarnika Ghat sind wir dann mal in die Altstadt. Irgendwo sollte sich da Varanasis bedeutendster Tempel verstecken, dessen Türme aus purem Gold sein sollen. Wir haben ihn nicht gefunden. Aber das Laufen in der Altstadt hatte auch ohne den Vishwanatha-Tempel seinen Reiz, wenn man denn das Laufen in höchstens zwei Meter breiten Gassen, umrahmt von Geschäften, immer im Gewimmel von Tausenden von Menschen, Kühen, Hunden, Leichenträgern, – auch hier drängten sich hin und wieder vereinzelt Motorräder durch – als reizvoll empfinden kann. Massagegestärkt machte es mir heute tatsächlich nichts aus.


Zur Mittagszeit fanden wir eine neue Roof-Top-Terrasse, wo wir wie bisher immer ein super-leckeres Paneer verspeisten – also kochen können die Inder! Und ich liebe das indische Chapati, Hmm!

Abends bekam Dieter seine Massage. Wir sind früh schlafen gegangen, weil wir am nächsten Morgen um halb sechs zur Ganga-Morgen-Fahrt fertig sein wollten.