Wir wurden um 5:30 Uhr vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Es war schon Leben auf Kathmandus Straßen: Jogger, eine Feiertagsprozession zu dem wohl größten Hindufest, Dashain, mit Trommeln und fröhlichen Menschen. Dann ging’s mit Yeti Airline und 16 anderen Mountain-Flight-Touristen – jede(r) hatte einen Fensterplatz – zum “Top of the World”, der Sagarmatha, besser bekannt als Mt. Everest. Wau, einmal im Leben! Da hat Dieter sich einen Traum erfüllt und ich war dabei. Es war grandios!
- Mount Everest
- Dieters Traum
- 8848 m
Auf dem Rückweg ein kleiner Abstecher zur deutschen Botschaft – wir wollten uns dort als Trekkingtouristen registrieren lassen – war geschlossen, kein Briefkasten, nur zwei Angestellte, die die Gitter putzten, und die kein Deutsch sprachen. Sie nahmen unsere Formulare entgegen, nachdem der Taxifahrer interveniert hatte. Zurück im Hotel: Frühstück, Ausruhen und dann ging’ s auf Sightseeing-Tour mit Amod, unserem nepalesischen Touristenführer. Zunächst ging es nach Patan, einer vorwiegend buddhistischen Stadt, wohl gegründet vom Kaiser Ashoka im dritten Jahrhundert v. Chr., im Süden von Kathmandu. Dort wurde uns ganz schwindlig vor lauter Stupas und Tempeln und Göttern, Krischna, Ram, Avataren von Vishnu und Shiva und ihren Gefährten und Gefährtinnen – die recht freizügig in Schnitzereien dargestellten Sexualpraktiken waren angeblich der nepalesische Dr. Sommer fürs Volk. Im Hof des heutigen Patan Museums kann man sich noch heute waschen.
- Waschen in Patan
- Aufklärung
- Tempel in Patan
Weiter ging es nach Pashpatinath. Der Pashupati-Tempel ist Nepals bedeutendstes, hinduistisches Heiligtum im Nordosten Kathmandus. In den Ghats, den Badeanlagen am Bagmati Fluss, werden die Toten gewaschen und anschließend verbrannt. Amod hat erzählt, dass immer das älteste männliche Familienmitglied die Verbrennungszeremonie durchführen muss, sich dazu die Haare scheren lässt, sich in weiße Tücher hüllt und 13 Tage lang fastet.
- Verbrennungsritual
- Vorbereitung
- Ältester Sohn
Und dann ging’s noch zum Bodhnath, dem größten buddhistischen Heiligtum des Kathmandutals. Hier kann man mit einem Mantra versehene Gebetstrommeln drehen und wie tibetische Pilger im Uhrzeigersinn um den Stupa laufen.
- Bodhnath-Stupa
- Gebetstrommel
- Amod mit AnDie












Hallo ihr beiden Mutigen. Ich sitze gerade mit Oma in der Tonne und wir gucken uns neben unserem Essen fleißig euren Blog an. Das hört sich ja gaaaanz toll an und diese Bilder, wow. Ganz liebe Grüße und ganz viel Spaß Oma und Marcel
Hi ihr beiden Reiselustigen,
eure spannenden Berichte vermitteln sehr gut das indische Leben.
Einiges haben wir auch so erlebt, wie den mörderischeren Verkehr
und die Armut der Menschen. Es ist ein Wechselbad der Gefühle.
Wir freuen uns auf die nächsten Eindrücke und Bilder.
Für uns geht es morgen auf “große Fahrt” nach St.Peter-Ording.
LG Gilla und Manfred
Hallo ihr Weltenbummler,
danke für die wunderschönen Bilder und Eindrücke. Es macht sehr viel Freude euch zu “begleiten”.
Habt weiterhin eine spannende und erlebnisreiche Zeit.
Ganz liebe Grüße
Renate
P.S. Werde nun zum “Sen Fi” fahren und an euch denken
Wenn Ihr auf dem Weg zum Himalaja seid und dem Yeti begegnet: Nicht füttern, der läuft Euch sonst hinter her
Großartig, dass Ihr das macht; denoch: wir vermissen Euch beim SenFi, vor allem Dich, Dieter, als wir am letzten Montag mal wieder in kleinen Gruppen uns etwas ausdenken und die anderen lehren sollten….
Bleibt gesund, genießt es und seid vor allem herzlich gegrüßt aus der Heimat von Anja & Axel
Viel Spaß!
Und Grüße von der Ericusspitze.
Carsten