Wir finden allmählich unseren Rhythmus in Buenos Aires. Jeden Morgen genießen wir das herrliche Früstücksbuffet im Tango-Schuppen gegenüber, mit frischen Pampelmusen-, Orangen- und Melonenstücken. Wir kennen den Schulweg und wissen, wie lange wir brauchen, es gibt kein Zuspätkommen mehr. Auch haben wir inzwischen beide eine argentinische SIM-Karte in unseren Handys, so dass wir uns im Notfall erreichen können. Es macht Spaß, sich am Morgen unter die arbeitende Bevölkerung zu mischen, so als würde man dazugehören. Nach der Schule haben wir ein nettes Lunch-Lokal in der Avenida de Mayo entdeckt und uns später Tickets für morgen organisiert, um auf das Edificio Barolo zu kommen, ein Tipp aus dem Reiseführer. Auf der Avenida de 9 Julio gab es ein Kunstwerk, das die Wasserfälle von Iguazú darstellt.
- Avenida de 9 Julio
- Iguazú-Wasserfall-Monument
- Edificio Barrolo
Beim Fotografieren wurde man unweigerlich nassgespritzt. Herrlich in der Hitze! Dann wieder Tango. Heute hatte Gíselle Highheels an, und je nachdem, ob sie als Mann oder als Frau getanzt hat, wechselte sie ihre Schuhe. Was Schuhe ausmachen! War super entspannt und toll heute. Nach dem Kurs sagte mir Cristín, dass ich sehr schön getanzt hätte, und man mir ansehe, dass es mir Spaß bringe. Wieder pulsierte das Leben auf der Corrientes, eine Bar, ein Restaurant, ein Theater neben dem nächsten, und das alles abends bei 30 Grad. Wunderbar!
- Buenos Aires…
- bei Nacht
Heute haben wir uns auf dem Nachhauseweg Zeit gelassen, und obwohl wir noch einen Wein und was zu naschen für abends gekauft hatten, haben wir uns noch in eine Straßenbar vor unserem Hotel gesetzt und bei einem Mojito dem Treiben zugeschaut. Bis weit nach Mitternacht ging es dann auf unserem kleinen Balkon weiter, wir lauschten der Tango-Live-Musik von gegenüber, und endlich konnte ich auch wieder unseren Blog schreiben.
- Was ich noch zu schreiben hätte…








