Neyyar Dam im Hill Resort

Heute Morgen war es immer noch feucht, aber der Regen hatte aufgehört. Um uns herum nur Vogelgezwitscher, Grillenzirpen und ein Rauschen vom gegenüberliegenden Wasserfall mit Stausee. Es gab zwei Pfannkuchen zum Frühstück, lecker! Wir haben den ganzen Tag damit zugebracht, auf der Terrasse unserer niedlichen, kleinen Hütte Fotos in unseren Blog zu laden. Um 13 Uhr eine Lunchpause – supergeiles Gemüsecurry -, kurzer Mittagsschlaf, dann eine indische Ganzkörpermassage. Tat ja so gut! Es fing wieder an, in Strömen zu gießen. Es sind dabei natürlich trotzdem immer noch mindestens 28 Grad, also bloß kein Mitleid ;-) Wir dürften dann heute Abend mit unseren Fotos up-to-date sein. Morgen geht es für elf Tage in einen Ashram zum Full-Time-Yoga. Dann melden wir uns wieder.

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Von Mumbai nach Neyyar Dam

Um neun Uhr stand das Taxi bereit für die Fahrt zum Domestic Airport. Um zehn Uhr waren wir dort und erfuhren, dass unser Flug nach Trivandrum zwar nicht gecancelt aber auf 17 Uhr abends verschoben worden war, man hätte uns ja schon Anfang November benachrichtigt. Miste! Das hatten wir übersehen. Jetzt hieß es also sieben Stunden im Flughafen warten. Zeit, unsere Mumbai-Erlebnisse zu verarbeiten und aufzuschreiben. Gegen 17:30 Uhr hoben wir endlich ab, und zwei Stunden später kamen wir heil, jedoch ärgerlicher Weise im Dunkeln, in Trivandrum an. Wir organisierten uns sofort ein Prepaid-Taxi und weiter ging’s durch lebhafte, südindische Dörfer. Was wir sahen, machte einen eher sauberen Eindruck – die Luft war extrem feucht, es hatte den ganzen Tag geregnet. Irgendwann klingelte Dieters Telefon. Es war der Hotelier, dem ich noch in Mumbai unsere verspätete Ankunft mitgeteilt hatte. Er erklärte dem Taxifahrer, wo er uns rauslassen könne. Er würde uns dann mit einem Jeep abholen lassen, da die Straße zu seinem Resort für normale Autos nicht befahrbar sei. Auch das noch! Wir fanden zum Glück gerade noch rechtzeitig einen ATM-Automaten für Bargeld, und Dieter konnte auch sein Handy-Guthaben auffüllen. Dann kam der Jeep, und es ging einen abenteuerlich schmalen Weg durch Pfützen und Schlaglöcher entlang – dass es am Rand steil bergab ging, konnte ich zum Glück nicht sehen – und endlich um halb zehn erreichten wir unser Hill Resort auf 1000 Metern Höhe. Sunil und seine Angestellten nahmen uns freudig in Empfang, zeigten uns die Hütte, wo wir zwei Nächte unterkommen sollten und bereiteten uns trotz der schon fortgeschrittenen Tageszeit ein herrliches Gemüsecurry mit Chapati. Mücken soll es hier trotz des für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Regens kaum geben.